greenwhite.
Tagesreflexion

Mein Tag auf Arbeit war teilweise gut, teilweise schlecht.
Es schwankte, als bei der Bastelaktion ersichtlich wurde, dass sich einige Kinder langweilen.
Die Angebote waren einfach nicht gut genug (oder vielleicht lag es auch gar nicht daran?).
Auf jeden Fall geriet ich direkt in die Verantwortungsspirale und in die Panik.
Ich stand unter Druck, zu reagieren, die Situation zu retten.
Ich hatte nicht alles perfekt geplant, es war meine Schuld, dann müsste ich das gerade bügeln.
Das lief in meinem Kopf ab.
Dieser Druck und diese Verantwortung fressen mich auf, mich verantwortlich für alles und alle zu fühlen,
dass es allen perfekt geht, egal, ob dies wirklich mein Beitrag sein müsste.
Ich sehe es dann so.
Die Kinder hätten ja auch nicht an dem Tag kommen müssen, wo Schmuck gebastelt wird, wenn sie darauf keine Lust haben.
Aber das entfällt mir dann.
Ich falle in eine überdimensionale Verantwortung und nehme alles auf mich.
Das ist krank, also dysfunktional.
Aber es fällt mir schwer, das abzulegen.
Ich weiß auch nicht recht, was mir dabei helfen könnte.
Ich bräuchte irgendwie mehr Distanz und Akzeptanz, dass ich tun kann, was in meiner Macht liegt.
13.8.19 16:58
 
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