greenwhite.
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Ich fühle mich seit Tagen wie erschlagen.
Als ob eine schwere Last auf meinem Körper, meinen Augenlidern liegt.
Ich seh schon etwas schlimm aus gerade, übermüdet.
Die Augen schwer wie blei.
So fühl ich mich gerade auch.
Ganz schön anstrengend.
11.2.20 11:10


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wie früher

Ich merke, dass sich innere Muster einschleichen, die früher schon mal da waren.
Ich nenne es mal: das innere kippen.
In Situationen, in denen ich merke, dass irgendwas mit meinem Gegenüber nicht stimmig ist, da habe ich mal, nach der Klinik, nachgefragt.
Oder keine Ahnung was gemacht.
Jetzt passiert wieder das wie früher:
Etwas kippt in mir, es werden Paniksymptome ausgelöst
& dann ist Schluss.
Kein klarer Gedanke ist möglich, ich kann die Situation (für mich) nicht auflösen.
Ich bleibe mit dem Panik-Gefühl zurück.
Nicht gut.
Andererseits, da ich weiß, dass ich es schon mal anders konnte, kann ich es (vielleicht) auch wieder lernen.
2.2.20 22:38


Agressionen

B. macht mich wirklich aggressiv, mit ihrer Überheblichkeit, mit ihrer Dominanz.
Aber ich traue mich auch nicht, ihr Gegenüber etwas/was mich stört, zu sagen, weil sie auf mich einfach furchteinflößend wirkt.
Ich schaffe es nicht zu sagen: B., lass uns absprechen, wer was in die Besprechung einbringt,
lass uns absprechen, wer welche Aufgabe übernimmt,
lass uns absprechen, was gerade an Aufgaben dran ist,
lass uns absprechen, wer was macht,
lass uns besprechen, wer was gut kann, lass uns besprechen wer wo Hilfe braucht.
B. ist/wäre ein absolut krasses soziales Projekt.
28.1.20 18:07


...

Bin ich ein abgefuckter Mensch?
Vermutlich nicht, aber manchmal bin ich mir nicht sicher.
Manchmal ist meinem Kopf alles so verdreht & ich suche eigentlich nur nach ein bisschen Stabilität.
Das WE war ich bei einer Freundin. Wir haben uns gute 2 Jahre nicht gesehen.
Ich kenne sie als super brave, sehr kindliche, ich möchte fast etwas sagen, ohne es böse zu meinen "zurück gebliebene" Person.
Das klingt echt fies, aber damit meine ich, dass sie ein paar Stationen in ihrer Entwicklung zugunsten der Hilfe ihrer Mutter & Familie nicht mitgemacht hat.
Jetzt hat sie sich aus einer schlechten langjährigen Beziehung getrennt.
Voll toll! Ich freue mich riesig für sie!
Aber zack, ist sie ausgezogen, hat 2 Monate später den nächsten Typen am Start.
Mit ner komplizierten Hintergeschichte, wo ihre beste Freundin mit involviert ist.
Jetzt hat sie den paar Mal gesehen & gestern waren sie absolut pärchen-like.
Beim zweiten Treffen hat sie mit ihm geschlafen.
Ich erkenne sie nicht wieder.
Der Mensch, der immer überbrav war, scheint sich jetzt um 180 Grad zu drehen.
Das hätte ich von ihr nie erwartet.
Bissel Blödsinn hat sie auch gemacht. Das kann schon mal passieren, hat aber jetzt auch eine Freundschaft aufs Spiel gesetzt.
& wo komme ich ins Spiel?
Puh.
Eigentlich geht mich das ja nen scheiß Dreck an, aber ich habe das Gefühl, wenn so Veränderungen passieren, dass es mir den Boden unter den Füßen weg zieht.
Ich habe das Gefühl, nichts ist sicher, keine Person ist "sicher" in der Art, dass sie bleibt, wie sie ist & ich mich auf sie in der Rolle in meinem Leben verlassen kann.
Die Welt kommt mir unberechenbar & unsicher vor & ich darin ängstlich & finde mich einfach nicht zurecht
bzw komme mit diesen Veränderungen nicht klar.
Sie machen mir Angst.
Ich frage mich, ob ich mich jemals sicher fühlen kann.
In mir, unabhängig von anderen, dass ich solche Dinge als genau solche Dinge begreifen kann, die sie sind:
Veränderungs-/Entwicklungsprozesse im Leben einer anderen Person.
26.1.20 12:22


+

Noch 4 Wochen arbeiten, 1 Woche frei.
& dann nie wieder für diesen ätzenden Verein arbeiten müssen.
Geil!
25.1.20 10:29


.

Ich weiß, ich bin hier bald raus.
Nur noch 1,5 Monate, aber das Thema beschäftigt mich trotzdem und ist ja auch für künftige Arbeitsstellen relevant.
Was tut man denn, wenn man auf Arbeit inhaltlich komplett abgehängt wird?
Bei meiner letzten Arbeitsstelle wurde gut bei meinem Bedarf/Standpunkt angesetzt.
& wenn nicht, konnte ich Fragen stellen.
Hier irgendwie nicht.
Hier sind ja auch B. & K. Sehr dominant.
Aber ich sollte lernen, mir besser Gehör zu verschaffen.
& vielleicht auch, unrelevante Informationen auszublenden inkl zwischen relevanten & irrelevanten zu unterscheiden.
Aber ich finde es echt so schwer, am eigenen Bedarf anzusetzen bzw diesen überhaupt zu erkennen.
Vielleicht will ich manchmal auch zu viel bzw. ich will halt auch gerne Dinge verstehen.
Aber dafür nimmt sich hier echt niemand Zeit.
Vermutlich müsste ich alles in Eigenleistung/Eigenregie & vermutlich einen Großteil ehrenamtlich machen...
kP
Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich hier bald weg bin.
Das Team ist echt zum kotzen. Ich fühle mich 0 wohl.
Kann ja dann nur besser werden
Bzw. Ist es mir in einem anderen Arbeitsbereich dann vermutlich auch einfach nicht mehr so wichtig, weil diese nicht so viel soziale Kompetenzen & emotionalen Ausgleich benötigen.
15.1.20 15:49


Ausgrenzung

Ich geh ja wirklich gerne in den Chor, aber das Problem ist, dass es so viele Menschen sind & so viele einzelne Grüppchen.
Die jeweiligen Personen kennen sich halt schon & haben super Spaß.
Aber wenn man neu ist, hat man es echt schwer.
Keiner geht auf einen zu. Man ist absolut ausgegrenzt.
Wenn, muss man aktiv & penetrant auf die Leute zu gehen.
& selbst dann, ist da eine enorme Skepsis.
Keiner sagt mal was nettes oder kP.
Man ist halt der absolute Außenseiter.
I. Nimmt das auch so wahr & eine andere auch.
Die ist schon seit 2 Jahren oder sogar länger dabei & hat noch keinen Anschluss gefunden.
Menschen sind manchmal, auch wenn vermutlich nicht mit böser Absicht, scheiße
11.1.20 21:07


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