greenwhite.
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Was mich so fertig gemacht hat, war das Schweigen.
Bei M., bei K., bei meiner Mutter.
Es hat mich wirklich fast umgebracht.
Heute habe ich darüber nachgedacht, dass ich wirklich verstehen kann, wenn Leute, die Depressionen haben, sich umbringen.
Es ist einfach alles so schwarz, so schmerzhaft, das es fast bis ins Unerträgliche geht.
Das muss wirklich mehr in der Gesellschaf enttabuisiert werden, dass nicht noch mehr Menschen daran sterben.
Den reden hilft wirklich.
Mir hat heute das Gespräch mit M. auch etwas geholfen.
Es hat das Monster des Schweigens entmystifiziert.
Ich will nicht sagen, dass ich damit zukünftig gar keine Probleme mehr haben werde.
Aber es hat mir die ganz so schwarze Vorstellung davon, dass es aus Wertlosigkeit mir gegenüber passiert, genommen.
Es ist immer noch schmerzhaft.
Aber ich kann ein Stück mehr fühlen, dass es eher aus dem Unvermögen meines Gegenüber resultiert, zu kommunizieren.
Das heilt ein bisschen.
17.2.19 21:34


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nicht die Nerven verlieren

Ich habe vorhin mit M. gesprochen.
Endlich. Das ist das Gute.
Das Schlechte ist: er hat jemand Neues.
Klar, kann man das nicht steuern, wann man wen kennen lernt.
Aber es ist einfach so bitter.
Ich bin einfach noch gar nicht soweit.
& dadurch, dass er anscheinend schon viel weiter ist & es ihm gut geht, macht es das nur noch bitterer.
Ich fühle mich so minderwertig, klein, ersetzt.
Ich habe ihn das auch gefragt/geäußert.
Er meinte, nichts davon würde stimmen.
Es war ihm nicht egal, ich habe ihm viel bedeutet.
Ich kann das nicht miteinander in Verbindung bringen.
Ich fühle mich absolut wertlos.
Warum fühle ich mich so, dass ich nichts wert bin?
Das Gefühl rührt von absolut tiefer, ist nicht im Tieren der Situation geschuldet.
Es kommt woanders her.
Aber ich kann's gerade einfach noch nicht auflösen.
Gerade kann ich auch niemanden erreichen/mit jemanden telefonieren.
Das ist blöd.
17.2.19 21:15


:(

M. reagiert nicht darauf, dass ich reden möchte, dass mich die Situation bedrückt.
M. reagiert gar nicht.
Das ist so bitter.
& tut einfach nur weh.
& wenn nur ne Minimalerklärung kommen würde, das wäre besser als nichts.
"Ich bin super verletzt/traurig/... Ich will dich die nächsten Xy Tage/Woche nicht sehen... /...
Iiirgendwas. Gib mir einfach nur irgendwas.
13.2.19 12:46


Mega Aufregung

Ich habe wahrscheinlich bald ein Vorstellungsgespräch. Ich bin so super super aufgeregt, hihihi
7.2.19 18:58


die Schlinge wird enger

Passend zu meinen Kündigungsgedanken bekomme ich noch einen neuen Fall rein - ohne zu fragen, versteht sich.
Klar, es sind nur 2 Stunden, aber wie sinnlos ist das denn...
Ich will gehen. Da brauche ich nicht noch anzufangen, mit einer neuen Familie eine Arbeitsbeziehzng aufzubauen.
Genau genommen weiß ich nur auch gar nicht, was ich danach machen will.
Vielleicht will ich auch einfach gar nichts mehr mit Menschen machen.
Das ist der schlimmste Punkt, der mir durch den Kopf springt.
Jahre um Jahre des Studiums umsonst.
Aber ich will das einfach alles gar nicht mehr.
Diese Erwartungshaltungen spüren, die Vorstellungen & die Verantwortlichkeit für alles (gefühlt) zugeschrieben bekommen.
Am liebsten würde ich ganz was anderes machen.
Was zum Teil mit Menschen vll, in nem Kleinteil.
& mit Tieren.
Das wäre irgendwie schön.
Keinen Plan. Gibt's das? Wie soll das konkret aussehen?
Was kann ich ohne eine neue Ausbildung oder Studium beginnen zu müssen (Das schaff ich finanziell nicht) realistisch umsetzen?
5.2.19 13:35


FUCK YOU

Was für ein blödes Arschloch!
Schweigt & schweigt & schweigt,
Obwohl er ganz genau weiß, wie mich solches Verhalten verletzt.
Fick dich.
4.2.19 18:00


Resümee

Ich habe gerade alte Blogeinträge aus 2013,14,15.. gelesen.
Was ziemlich gruselig ist: Es dreht sich immer wieder um die gleichen Themen. Seit Jahren.
Als hätte sich gar nichts getan.
Das ist unheimlich frustrierend.
Tatsächlich weiß ich aber gar nicht, ob sich gar nichts getan hat.
Immerhin habe ich meinen Bachelorabschluss geschafft sowie den Masterabschluss.
Ich habe in zwei schwierigen Arbeitsbereichen gearbeitet.
Ich habe Freunde gewonnen und verloren.
Ich war verliebt.
Man könnte also schon sagen, dass einiges passiert ist.

Was mich nur wirklich ärgert damals im Vergleich zu jetzt:
Damals, vor allem nach der Klinik, ging es mir unheimlich gut.
Ich hab mich geliebt. Mit all meinen Macken.
Es war irgendwie ok, weil nie jemand kam, der das in Frage stellte.
(bis F. & S.).
Erstaunlich, wie ich das gemacht habe, frage ich mich heute so.
Mit welcher (ausreichenden) Legitimation, würde ich gerne wissen.
Die Probleme waren alle die gleichen (oder einige/viele).
Aber der Unterschied ist: ich hab mich halt so akzeptiert, wie ich bin.
Wie um alles in der Welt habe ich es geschafft, mich auf mich zu verlassen?
Wenn es mit jemandem nicht gepasst hat, bin ich einfach weiter gegangen.
Wenn ich mich von jemandem kritisiert gefühlt habe, habe ich mich für mich eingesetzt.
Ich habe was gefühlt. Ärger.
Auch wenn ich mir dessen Berechtigung nicht ganz sicher war.
Aber ich habe gefühlt.
Ich habe mich nicht zerfleischt. Ich musste nicht perfekt sein.
Ich konnte akzeptieren, wie ich bin, wenn ich drüber war, wenn mich was verletzt hat, wenn ich an die Decke gegangen bin.
Ich hab mich einfach akzeptiert.
Dieses Gefühl würde ich gerne wieder bei mir einpflanzen.
2.2.19 21:56


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