greenwhite.
über meine Grenzen

Es passiert mir immer wieder, dass ich massivst über meine Grenzen gehe.
Sei es bzgl. meiner Leistungsfähigkeit oder in Beziehungen etc.
Es passiert häufig, wenn der andere ein anderes Verlangen, Bedürfnis, Erwartung hat.
Dann steck ich automatisch zurück, weil ich gar nicht auf die Idee komme mit meinen inneren Gedanken & Wünschen gleichwertig zu sein.
Manchmal kann ich mich am Anfang dagegen noch wehren.
Aber irgendwann, wenn beim anderen was dominantes mit dabei ist, dann sack ich ein.
Dann verlier ich jede Selbstbestärkung.
& irgendwann endet das nur noch im großen Frust, bis, und es gibt jetzt 2 Optionen,
a) ich platze und raste komplett aus
oder b) & das ist noch schlimmer, ich verhalte mich defensiv, fresse alles in mich rein & spalte das ab.
Dann geht's mir schlecht und das ganze endet in depressiven Zuständen.
Die spannende Frage ist ja, warum spreche ich nicht aus, was mich beschäftigt?
In dem Fall (oder in jedem) weil ich mich schäme.
Ich habe kein Standing.
K.s Standing sagt aus: das musst du doch schaffen. Wenn du meine Anforderungen nicht erfüllst, kannst du nichts.
Das macht mich echt fertig.
1.7.19 15:48


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möh

Gerade hab ich aus Versehen einen Eintrag wieder gelöscht.
Wie ärgerlich 😂
In Zsf: gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten, auch Sozialpädagogen, und seine Reaktion zum Ferienlager war:
"Wie kommst du denn aus dieser Nummer wieder raus? und
Das hätte ich nicht gemacht."
Das hat mich sehr beruhigt, aber auch sehr gefrustet.
Ich ärgere mich über mich selber, weil das auch genau mein Gefühl war. Ich wäre zumindest gerne wenigstens mit einer zweiten Fachkraft gefahren.
Aber da kam ja direkt von meiner Leitung, dass sich das aufgrund der Kinderanzahl nicht rechtfertigen ließe.
Kein Verständnis, eher unterschwellig der Ton, dass man die paar Kinder ja handeln müsste.
Von pädagogischer Arbeit hat sie einfach keinen Plan.
Und sie kann auch kein Stück nachvollziehen, wie ätzend das ist, in so ein hin gerotztes Ferienlager zu fahren.
Es frustriert mich besonders, weil bei meiner letzten Arbeitsstelle wirklich ein niveauvolles Arbeiten war.
Mit Fallreflektion, Gedanken über Absichten und Zielen unseres pädagogischen Handelns.
Bei uns auf Arbeit ist jetzt einfach alles nur hin gerotzt.
Ich bewundere B. von gestern für sein Standing.
Das würde ich mir nie trauen.
Das hat auch eine ganz schöne Arroganz zu sagen: ich arbeite nur unter den und den Arbeitsbedingungen. Oder?
Es sind halt Wünsche nach gutem Arbeiten, nach Sinnhaftigkeit in der Arbeit.
Da sprechen wir noch gar nicht von Entfaltung.
Sondern einfach, dass man sich wohl fühlt und sicher.
So, wie ich jetzt arbeite, hätte ich für mein Berufsbild auch Zahntechnik oder Landschaftsarchitektur studieren können.
Dann würde mein Arbeitsalltag ähnlich aussehen ^^
1.7.19 08:06


AG

Gerade war ich in einer AG der Kinder- und Jugendarbeit.
War das cool. Endlich mal Sozialpädagogen um mich und "pädagogisches Gewäsch" 😂
Tat das gut. Einfach mal verstanden zu werden, unter seinesgleichen mit Gedanken, Ideen, Themen, was einen so beschäftigt und bewegt.
Ein kleiner Seelenorgasmus, quasi.
Obwohl es keinen großen Input gab, aber einfach dieses...
Wir lassen nicht einfach nur Kinder und Jugendliche in unserem Treff berieseln.
Wir haben ein Ziel, eine pädagogische Absicht.
Wie geil war das bitte 😂
Mir war nicht klar, wie sehr mir das gefehlt hat.
Sinn in der Arbeit.
Vermutlich gibt es den auch jetzt schon (irgendwie), aber das Team ist nicht so in der Konstellation, dass dies Raum einnehmen würde.
Bzw. So wirklich krass bestehen auch keine Ziele, beiläufig geschieht halt was.
Aber das beschafft mir arbeitstechnisch keine Befriedigung.
Da könnte ich auch Kisten ausräumen (nichts gegen Kisten ausräumen),
Aber für meine Person wäre das nicht sinnstiftend.
Und genau darum geht es doch.
26.6.19 10:34


Wirrwarr

In meinem Kopf ist ziemliches Chaos.
Tausend Gedanken, die mich irgendwie überfordern. Deshalb nehme ich mir auch keine Zeit dafür.
Ich hab irgendwie Angst vor ihnen. Denke aber, das ist auch normal.
a) Immer wenn ich denke, dass mit K. ist ganz gut überwunden, holt es mich wieder ein.
Gestern habe ich nach Fotos auf meinem Handy gesucht und dann tauchte er irgendwann auf.
Schließlich habe ich ihn im Messenger gesucht, da tauchte er, trotz Nr nicht mehr vorhanden, irgendwann auch auf, mit einem neuen Profilbild.
Er sah so aus, wie immer. Kaum eine Veränderung.
Gleicher Blick und Gesichtdausdruck, Dortmund Shirt, in einem Auto (seiner Freundin?).
Dann hat es mich vollkommen eingeholt.
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob er überhaupt da war.
5 Jahre in meinem Leben, die irgendwie keinen Sinn ergeben, kein Reim, der sich daraus machen lässt.
Wenn ich länger darüber nachdenke, weiß ich, dass er da war, dass die Freundschaft genauso war, wie sie war.
Echt & schön.
Aber dieser Bruch macht keinen Sinn.
Eher ist es logischer für mein Hirn zu denken, dass er niemals da war, nur eine Einbildung, die Freundschaft ein Gespenst, welche nie existierte.
Denn dieser Bruch lässt sich nicht erklären.
25.6.19 08:50


doof oder doof

Ich, die Meisterin der unklugen Entscheidungen, bin am überlegen.
Und abwägen, was wohl die blödere von beiden Entscheidungen ist.
Auf Sex zu verzichten, weil ich neuerdings Ansprüche habe, die lockere Bekanntschaften ausschließen und weiter etwas St. anzuschmachten & mir Sachen in meiner Phantasie auszumalen, die nie passieren werden
oder mit jemandem zu schlafen, wo ich immerhin weiß, was ich zu erwarten habe, der mich aber schon tausend Mal verletzt hat.
Ist oder wäre letzteres nicht irgendwie schon Selbstverletzung?
Ich frage mich, kann ich mich so sehr abgrenzen, dass es zu 90% nur um Sex geht?
& wäre dann St. aus meinem Kopf?
Er ist so eine verrückte Idee, von der ich ganz genau weiß, dass da nichts ernstes draus werden würde.
Aber in der Regel fühle ich mich nun mal fast immer zu Männern (sexuell) hingezogen, wo ich ganz genau weiß, dass es nichts sinnvolles gibt.
Die Frage ist, was ist das kleinere Übel.
18.6.19 08:19


...

Ich wünschte, ich müsste einfach nicht mehr auf Arbeit.
Am liebsten würde ich es genau wie Sa. machen, mich von heute auf Morgen verpissen.
Nur, dass das halt asozial ist & ich das grundsätzlich nicht bin.
Ich würde gerne einfach mit jemandem auf Arbeit über meine Ängste & Sorgen sprechen.
Aber meiner Leitung gegenüber würde ich mich das gar nicht trauen, weil ich mich dann wie eine Versagerin fühlen würde.
Bzw. ist es sehr wahrscheinlich, dass ihre unbedachte Reaktion dazu führen würde.
Ich hab irgendwie nicht die Kraft, mich dem entgegen zu setzen.
Ich hätte sie vielleicht, wenn die Arbeit an sich "problemfrei" wäre.
Aber die Kinder & Jugendlichen sind so anstrengend.
Ich bin viel zu wenig durchsetzungsfähig.
Bzw. fehlt mir einfach die Orientierung, der kollegiale Rückhalt, ein arbeitstechnischer Rahmen, auf den ich zurück greifen kann.
Es ist halt gar nichts gegeben, außer Chaos.
& ich alleine (zumindest fast) mittendrin.
17.6.19 08:48


-

Warum halten andere ein schlechtes Arbeitsklima aus & ich nicht?
Warum macht mich das "krank"?
Ich weiß nicht, ob krank der richtige Ausdruck ist, aber ich halte es nicht ohne negative psychische Konsequenzen aus.
Manchmal frage ich mich echt, was mit mir nicht stimmt.
& im nächsten Atemzug, warum ich eigentlich so schlecht von mir denke.
Meine Arbeitsfähigkeit stelle ich trotzdem manchmal in Frage.
3.6.19 19:35


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