greenwhite.
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"Bedürftigkeit ist eben ein schlechter Ratgeber."
Eben in einem Thread irgendwo gelesen.
Was für ein kluger Ratschlag!
13.3.19 17:17


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M.

Ich schreibe das erste Mal wieder seit Wochen mit M.
Es ist eine unfassbare Gradwanderung zwischen Wut, Traurigkeit etc.
Aber ich merke, dass er noch Gefühle hat.
Auch wenn er eine neue Freundin hat, ist er mit dem, was zwischen uns war, noch nicht ganz durch.
& ich begreife langsam, nein, zumindest fasse ich es erstmal als Antwort auf & kann es vielleicht irgendwann einordnen,
Dass er so radikal seine Gefühle cutten musste (obwohl ich der Meinung bin, dass das gar nicht geht), um nicht unterzugehen.
Aber es beruhigt mich, dass alles nicht gelogen war.
Dass er nicht so kaltherzig ist & deshalb direkt die Nächste nimmt.
Er macht sich halt was vor.
Ich hasse solches Verhalten.
Ich will einfach nicht, dass sowas passiert, weil es unheimlich weh tut...
Mir ist klar, dass jeder Mensch so Selbstschutzmechanismen hat (was auch gut ist), die anderen jedoch weh tun können (was scheiße ist).
& trotz dessen ich das weiß, erzeugt es nichts weiter als einen tiefen Stich in meinem Herzen...
10.3.19 19:25


-.-

Will ich hier wirklich weg?
Ja, die Arbeit ist scheiße.
Aber die Kollegen sind top.
Ja, ich habe hier niemanden, der mir wirklich richtig arg am Herzen liegt.
Aber in letzter Zeit war es gar nicht so schlecht.
Es gab gelegentliche Verabredungen, meine WE's waren in Ordnung.
Ich war bei Spielerunden, habe mit Leuten über Sp. etwas unternommen, war mit J. gelegentlich unterwegs, habe was mit J. & T. gemacht, mit S. mache ich auch ab & an etwas.
Es ist also nicht der Untergang hier. Ich habe mich wieder etwas breiter aufgestellt.
Aber so richtig glücklich bin ich trotzdem nicht.
Eine "Familie" als nahen Freundeskreis, mit denen ich meinen Alltag teilen kann, habe ich nicht gefunden.
Aber wer sagt mir, dass ich das in D. finde?
Ich habe unheimliche Angst, dass es an mir selber liegt, dass ich mein Glück nicht finde.
Andererseits merke ich auch immer wieder, dass die Leute hier nicht so richtig kompatibel zu mir sind & so wenig in Beziehung gehen.
Letzteres, genau genommen, tun sie in C. oder D. auch nicht.
Teilweise werde ich mich also damit abfinden müssen, dass es auch in meinem Leben oberflächlichere Kontakte gibt.
Aber den Kern hätte ich doch gerne anders.
Ich weiß auch nicht. Will ich mir selber die Illusion nehmen, die ich von D. habe?
Auch dort werde ich alleine sein, auch dort werde ich mit all meinen Problemen zu kämpfen haben.
Auch dort wird es mir dreckig gehen, auch dort wird es Depressionen geben.
Aber vielleicht gehe ich dort auch lieber raus, weil ich mich wohler fühle, weil die Menschen offener sind.
Vielleicht.
Nur ich bleibe gleich.
& alle Ängste, die ich habe, nehme ich mit.
Ich habe ehrlich so Angst, dass ich mein Leben nicht schaffe.
& wenn ich es in D. nicht schaffe, dann nirgends.
25.2.19 22:43


puh

Ich habe die Stelle (99%) in der Tasche.
Morgen früh muss ich mich entscheiden.
Ich bin fix und fertig.
Will ich wirklich weg ziehen? Wer sagt mir, dass in D. alles gut wird?
Es war immer eine Zuflucht/Ausrede, aber auch Wahrheit: "Hier in S. ist alles scheiße.
Die Leute sind doof. Ich fühle mich nicht wohl.
Zuhause war es besser."
Die Leute hier sind wirklich anders, das stimmt.
Aber was, wenn es auch in D. nicht klappt?
Dann habe ich keine Option mehr für mich.
Was, wenn ich mich mit L. zerstreite, auch diese Arbeitsstelle wieder nicht schaffe,
keine Wohnung finde & mich am Ende wieder nicht wohl fühle?
Was, wenn mir das Leben dort nicht gefällt, die kulturellen Angebote, die Menschen genauso scheiße wie hier...
Alle Probleme nehme ich ja mit.
Was, wenn es wieder nicht klappt?
Dann existiert die rettende Option in meinem Kopf nicht mehr.
"Wegzug zu L. & damit wird alles besser."
Dann ist es Realität.
& entweder es ist schön oder es ist scheiße.
Und dann?
25.2.19 22:30


M.

Das M. 3 Wochen später die Nächste hat, kränkt mich unheimlich.
Vor allem stellt es in Frage, was zwischen uns wahr.
Waren seine Gefühle echt?
Wie ernst war das zu nehmen?
Eigentlich beides schon..
Dass er mich nun plötzlich erstmal nicht sehen will (abgesehen davon, dass ich nicht will), ist für mich eindeutiges Indiz dafür, dass es noch nicht verarbeitet ist.
Sonst sollte es ja keinerlei Problem darstellen, mir zu begegnen.
Ist es aber.
& das er noch was fühlt, hat er ja auch gesagt.
Nur fühlt er für die Neue jetzt mehr, weil es so toll passt.
Das ist echt ironisch.
Niemals kann man doch ernsthaft innerhalb von 2 oder 3 Wochen mit jemandem abschließen...
Er verleugnet einen Teil seiner Gefühle, die Fragezeichen vielleicht auch. Da bin ich mir sicher.
Macht einfach weiter & geht zur Nächsten über, als wäre nix passiert.
Wie geht das?
Wenn also die Gefühle echt waren, was ist es dann?
Ist er so oberflächlich?
Er war in mich verliebt, aber vielleicht war er nicht in alle Facetten in mich verliebt?
Ich hab mich ja auch nicht in jeder Facette geliebt gefühlt.
Liegt es daran?
Aber Ich mach ja auch nicht einfach emotionstechnisch mit jemand anderem weiter.
Woran liegt es also dann?
Was Ist die Antwort?
Hat er mich nicht genug geliebt?
Meine Angst ist immer, dass hierauf die Antwort ist, dass ich nicht liebenswert genug bin.
Das ist ja meine Grundangst.
& die kommt da durch.
20.2.19 22:02


:/

Ich hasse, dass/wenn Sachen passieren, die Menschen auseinander bringen.
19.2.19 20:01


...

Wenn etwas zu Ende geht, fühlt es sich für mich generell nur wie verlieren an.
Bei M. z.B. geht etwas zu Ende, was schönes & auch schlechtes hatte.
& die Zeit mit ihm hat mich auch einiges gelehrt.
Aber das Ende ist einfach hässlich:
Dass er nach 3 Wochen wen anders hat, steht dem zuwider, dass ich ihn für einen "guten"/"gut handelnden" Menschen halte.
Ich finde es asozial, Gefühle & eine gemeinsame Zeit mit dem neues zu bekämpfen.
Das ist einfach komplett daneben & hinterlässt bei mir nur scheiße Gefühle.
Ich will das einfach nicht, dass das so passiert, weil ich so kein einheitliches Bild mehr von ihm habe.
Ab jetzt ist es schmerzhaft.
Ab jetzt muss ich mich fragen: will ich so einen Menschen wirklich in meinem Leben haben?
& am Ende steht dann eben doch immer wieder nur Verlust.
Verlust von Gutem, von tollen Seiten, die er nun mal hatte.
Es ist einfach so bitter.
Mittlerweile scheint es mir wirklich kaum möglich, nach einem Beziehungs(oder was auch immer)ende mit jemandem befreundet zu bleiben.
Mit der "3 Wochen später habe ich eine neue & dann ist das abgehakt zwischen uns"-Nummer hat er einfach alles kaputt gemacht.
Ich weiß nicht, ob ich das mal als Schwäche von ihm begreifen kann, jemand Neues zu brauchen, um mit jemand anderem abzuschließen.
Aber wie um alles in der Welt kann er sich ernsthaft emotional auf den anders einlassen?
Das geht doch nicht. Das ist doch gar nicht möglich.
Das alles weg zu drücken...
& ich weiß, dass er sich mir geöffnet hat, dass da auch Nähe war.
Das macht einfach alles kaputt.
18.2.19 16:56


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