ich will mich nicht fühlen

In den letzten Tagen(/Wochen) habe ich dieses Gefühl wieder sehr stark.
Meine Gefühle erscheinen mir irgendwie falsch & blöd & am liebsten würde ich sie von mir abschneiden.
Nur "gerade" sein, mit guten, positiven Gefühlen.
Aber da ist halt so viel mehr in mir..
Das kann ein Teil von mir nicht gut akzeptieren.
Das ist ja auch ein Teil des größeren Problems, dass ich mich ganzheitlich nicht akzeptieren kann & deshalb nicht sehen will,Manchmal erschrecke ich über die Ablehnung, die ich mir selbst entgegenbringe.
Witzigerweise bringe ich sie anderen Menschen nicht entgegen, wenn sie so sind, wie sie eben sind, mit Ecken & Kanten etc.
Nur bei mir selber läuft da ne gestörte Denkweise, die mich halt auch einfach unheimlich blockiert.
Puuh.
Das wird bestimmt ein großes Thema in der anstehenden Therapie, dass ich mich selbst nicht akzeptieren kann, wie ich bin.
Aber alles, worauf Aufmerksamkeit fällt, ist veränderbar.
& irgendwie bin ich auch schon Stolz, dass mir diese Muster überhaupt auffallen.
Denn das ist ja der erste Schritt.
Also, könnte man sagen, immerhin bemerke ich es hier & da & gehe damit den ersten kleinen Schritt, etwas zu verändern.

17.9.21 19:30, kommentieren

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Tagebuch Teil 2

3 Gefühle & warum ich so fühle:Ich bin angespannt, weil ich müde & deshalb keine 100% im Besitz meiner Energien bin.Ich bin ängstlich, weil ich mich so zeige(n muss).Ich bin unsiche, weil ich glaube/befürchte, dass ich so nicht reiche.Bin ich angespannt dadurch? Ja.Was kann ich dagegen tun? Puh. Irgendne gute Affirmation wäre gut. Vll mache ich dann noch eine Meditation zum Thema "ich bin genug."Soziale Konflikte? /

14.9.21 13:22, kommentieren

Tagebuch Teil 1

Ich Leuchte hab auf dem Weg zur Kiesgrube mein Tagebuch vergessen.
Deshalb muss ich jetzt mal hier dokumentieren.Aufgestanden: 9 Uhr. Eingeschlafen: 0:50.Der Schlaf war: mittelmäßig. Ich bin schon zu spät & übermüdet & noch mit schlechtem Gefühl ins Bett.Antrieb: 3. Energie: 3. Freude: 2Ärger: 2. Wut: 2. Angst: 3.Grübelei: 4. Anspannung: 4. So mache ich mir den Tag heute schön: entweder baden fahren und/oder Treffen mit Li.Körperliche Beschwerden: Anspannungsschmerzen im Brustkorb, Nacken, Müdigkeit, Augendrücken

14.9.21 13:17, kommentieren

Tagebuch Teil 1

Ich Leuchte hab auf dem Weg zur Kiesgrube mein Tagebuch vergessen.
Deshalb muss ich jetzt mal hier dokumentieren.Aufgestanden: 9 Uhr. Eingeschlafen: 0:50.Der Schlaf war: mittelmäßig. Ich bin schon zu spät & übermüdet & noch mit schlechtem Gefühl ins Bett.Antrieb: 3. Energie: 3. Freude: 2Ärger: 2. Wut: 2. Angst: 3.Grübelei: 4. Anspannung: 4. So mache ich mir den Tag heute schön: entweder baden fahren und/oder Treffen mit Li.Körperliche Beschwerden: Anspannungsschmerzen im Brustkorb, Nacken, Müdigkeit, Augendrücken

14.9.21 13:11, kommentieren

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Bei T. wusste ich halt auch einfach nicht so richtig.
Hat er einfach nur jemanden gebraucht, der ihm Raum zum reden gibt & will er egt oder ist er da einfach nicht so kompetent?
In manchen Gesprächen, wobei vermehrt Chats, hatte ich das Gefühl, dass er kommunizieren kann & will.
& das hat mich echt gefreut & seine Worte & auch Reflektionen haben mich echt beeindruckt.
Aber andererseits hat er mir ja auch aus seiner Exbeziehung erzählt, dass seine Exfreundin bemängelte, dass er nicht über Gefühle spricht.
& auch entsprechende Gespräche zwischen uns waren ja auch häufig sehr zäh; speziell die im realen.
Also vermutlich ist es nicht sein Steckenpferd & vermutlich gibt es da auch nicht nur schwarz oder weiß.
Aber letzten Endes sollte ich auf mein Bauchgefühl hören, was ja aus den Erlebnissen resultiert.
& das sagt: keine große Sicherheit. Emotionale Verlässichkeit nicht zu 100% oder auch nur 90% gegeben.
Keine besonders gute Emotionsfähigkeit.

8.8.21 17:01, kommentieren

Konsequenzen

Ich weiß halt nicht so richtig.
Kann ich T. jetzt nie wieder vertrauen?
Ist er für mich da oder nicht?
War das ein Ausreißer oder kann er mich sonst in emotionalen Situationen auffangen?
Vermutlich nicht.
Weil schon seine Reaktion am Todestag "dürftig" war bzw. könnte man sagen, dass er da gerade noch so die Kurve gekriegt hat.
Also im Ergebnis ist er wohl für mich in emotionalen Situationen kein verlässlicher Ansprechpartner.
Aber wie ist das mit anderen Menschen?
Wenn die mal in einzelnen Situationen aus der Rolle fallen?
Weiß ich noch nicht.
Kommt vll auf ihre Reaktion danach an.
Aber bei K. war es ja auch so ambivalent oder habe ich es damals einfach nur verzerrt wahrgenommen?
Habe ich mehr in schwierigen Situationen Worte gefunden & er schlicht mit seiner Präsenz für mich als Trost geglänzt?
Aber ist das so falsch..?
& warum war er dann nicht mehr da?
Zumindest fielen ihm auch am Ende die Worte.
Nur vorher war er halt noch da.
Also hatte sich wohl irgendwas an der Beziehung zwischen uns geändert.

8.8.21 16:52, kommentieren

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Ich glaube, T's Verhalten ist so schlimm für mich, weil ich es schon so oft erlebt habe.
Situationen, in denen ich dringend mein Bedürfnis nach emotionaler Zuwendung erfüllt gebraucht hätte;
Aber dann alleine gelassen worden bin.
Das hat bei mir früher so ein Leid erzeugt & dazu geführt, dass ich zum einen dachte/denke, dass ich keine Rolle spiele & meine Gefühle hassenswert & nicht zu beachten sind.
& zum anderen, dass ich der anderen Person total egal bin.
Mit ein bisschen Abstand sind diese Gefühle heute noch da, aber ein rationaler Part kann sehen, dass die andere Person vll auch mit sich, aus welchen mir unerfindlichen Gründen auch immer, überfordert war.
Aber diese negative Emotionalität bleibt eben noch.
& was diese Erfahrungen mit der Beziehung zu der entsprechenden Person machen, weiß ich auch noch nicht.

8.8.21 16:40, kommentieren