greenwhite.
müüde

Ich hab die Nacht schon wieder nicht geschlafen.
Mir schwirrt einfach zu viel im Kopf rum.
Es waren gar nicht so belastende Gedanken, aber es ist einfach alles so viel!
Ich hätte gerne ein halbes Jahr frei (& trotzdem Gehalt), um alles in der Wohnung zu gestalten & zu machen.
Das wäre so toll!
Das beschäftigt mich halt viel.
Ich will es einfach maximal schön & wohnlich haben.
'Zuhause' ist mir einfach so wichtig.
& endlich fühle ich mich auch mal Zuhause!
Ansonsten sind die Gedanken zur Arbeit weiterhin ziemlich belastend.
Krass ist, dass ich deutlich weniger Druck auf Arbeit verspüre, also Leistungsdruck, selbst bei starker Müdigkeit z.B.
21.5.19 08:03


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Überhaupt keinen Bock

Ich habe überhaupt keinen Bock auf die Arbeit.
Die Aussicht auf Sa. & meine fehlende Abgrenzungsfähigkeit... ich könnte kotzen.
Das ganze ließ mich natürlich auch nicht schlafen.
Ich weiß auch einfach nicht, wie ich damit/mit ihr umgehen soll.
Hinzu kommt noch der Druck, gefallen zu wollen, nett zu sein.
Jemanden, der so deprimiert & traurig ist, zurück zu weisen, wäre ja auch mega gemein...
Ich glaube, das ist der innere Druck/das Problem in mir.
Dass man das ja eigentlich darf & deswegen auch kein Arschloch ist.
(Wobei mir das schwer fällt, zu glauben).
Das macht auch die Abgrenzung so schwer, wenn ich es mir innerlich selbst gar nicht richtig erlaube.
14.5.19 08:05


Arbeit die 2.

Letzten Freitag war ich ja direkt in einer Arbeitsgruppe.
Das war verhältnismäßig noch ok, obwohl ich vorher echt Bammel davor hatte, weil halt 0 Plan & Ort war das Landratsamt.
Heute muss ich direkt wieder zu einer Sitzung.
Die ist aber nicht so cool, weil es a) nicht wie oben die erste Sitzung ist,
b) habe ich nicht mal eine Tagesordnung und
c) haben alle, die da sitzen, voll den Plan & bilden einen Großteil meiner künftigen Kooperationspartner.
D.h. es wird richtig peinlich. Wenigstens wird von Seite meiner Arbeitsstelle nichts erwartet.
Was halt auch angemessen ist, weil es diesbzgl nichts zu erwarten gibt & gilt 😂 eben weil neues Arbeitsfeld & kein Plan.
Es ist halt nur sehr unangenehm.
Zu mal ich auch schon weiß, dass die Kontakte zu den Stellen schwierig sind... aber egal.
Was jedoch noch schlimmer ist: gestern.
Ich war das 2. Mal im Treff & aufgrund einer Notsituation alleine
& es hat halt wirklich gar nicht funktioniert...
Ich hatte die Kinder 0 im Griff.
Sie haben sich beleidigt, es gab körperliche Konflikte, 2,3 Mal wurde ich auch, aber nicht massiv, beleidigt & ich wusste einfach nicht, was ich tun sollte.
Ich war komplett überfordert, obwohl das nur ein paar Kiddies waren
(Wobei, wenn ich mich an die eine Schulklasse aus meiner alten Arbeit erinnere, 4 Kinder, 1 Lehrerin, 1 Sozpäd, die es auch nicht hinbekommen haben, dann ist es ja doch nicht so schlimm 😂.
Aber es war einfach so assi. Ich habe gemerkt, da läuft was schief/da stimmt was nicht,
also so ein beginnendes Gefühl, wann vielleicht Zeit zum eingreifen wäre.
Aber wie ich das dann tun soll... kP.
Ich hätte gerne gewusst, als E. R. beleidigt hat, was ich sagen soll, was bei mehrmaliger Wiederholung die Konsequenz gewesen wäre, ob allein die beiden trennen richtig war (wenn man als Fachkraft alleine ist) & ob ich mir nicht einfach eine Kollegin dazu hätten holen sollen/können.
9.5.19 07:25


Die neue Arbeitsstelle

Tja, ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll.
Es ist scheiße.
Aber fangen wir doch mal mit den positiven an:
Das Haus ist schön, die Kinder sind lustig & es gibt täglich ein warmes, zubereitetes Mittagessen.
An sich könnte ich mir vorstellen, dass ich mich in die Arbeit mit den Kindern & Jugendlichen einfinde.
Was gar nicht geht: die Kolleginnen.
Einzeln sind sie recht nett, aber niemand, wo ich sage "wie, mit der arbeite ich jetzt total gerne zusammen & sie wird mir guten Input liefern."
& das schlimmste: meine direkte Kollegin und die Leitung sind sich nicht grün. Sie hatten direkt am ersten Arbeitstag einen Konflikt vor mir.
D.h. die kollegiale Atmosphäre ist total im Arsch.
Zum kotzen.
Du kommst schon rein & hast keinen Bock mehr, weil du den Zwist mitbekommst.
Dabei ist ein gutes Team so, so, so, so wichtig!
Keinen Plan, man...
7.5.19 12:21


3. Arbeitstag

in der neuen Arbeitsstelle & ich hab schon überhaupt keinen Bock.
Nicht so das besonders gute Zeichen.
6.5.19 08:31


M.

Letzten Endes haben wir beide im Miteinander miteinander nicht bekommen, was wir wollten
Nur wollten wir ganz unterschiedliche Dinge.
Ich mehr Tiefe, er mehr Sicherheit & Halt.
In meinen Augen wollte er letzteres mehr als ersteres (meins)
& damit wäre es immer sehr oberflächlich geblieben zwischen uns.
bzw. kompensierend (mein Eindruck).
Irgendwann habe ich heute noch sowas gelesen von "Nur wenn man sich selbst liebt, ist der Partner ein Zusatz & keine Notwendigkeit."
Ich glaube, bei M. wäre es darauf hinaus gelaufen, dass die Partnerschaft eine Notwendigkeit gewesen wäre.
Da unterscheiden wir uns.
& trotzdem war bzw. ist da was zwischen uns.
Es ist wirklich schwierig zu begreifen, dass, selbst wenn da was "besonderes" ist, dass nicht ausreichen muss.
Vielleicht ist das aber auch der Denkfehler.
Warum sollte Beziehung das zwangsläufige Ergebnis sein (müssen).
Als ob wir nur auf der Welt wären, um dieses Ziel zu erreichen.
Als ob das das Nonplusultra wäre, was es zu erreichen gilt.
Es kann gar nicht das Ziel sein.
Der Weg ist doch das Ziel.
Das Fühlen, das Sammeln von Eindrücken, Erfahrungen & letztendlich das Entdecken von einem Selbst.
Komisch, dass wir Menschen so verbohrt sind & häufig die Partnersuche bzw. dessen Finden als Hoheit & "wenn du das geschafft hast, dann macht alles Sinn & du kannst glücklich sein & dann bist du ganz" hinstellen.
Partnerschaft soll die Lösung auf alle Probleme sein?
Na, ich weiß ja nicht.
Ich glaube eher, dass Partnerschaft nur dann nicht zum Problem wird, wenn es NICHT die Lösung sein muss.
6.4.19 21:53


K.

Ich lese gerade den Folgeband zum Thema Funkstille (weiter).
Echt gut, dass Tina Soliman dieses Phänomen mal aufgreift.
Gerade stand in einem Absatz sowas wie: "Wenn man nicht akzeptiert wird, wie man ist & sein will, muss man gehen."
Irgendwie habe ich dabei an K. gedacht.
Er war nicht so glücklich, wie es war, bevor die Veränderungen eintraten.
Seine Freunde waren ihm zu inaktiv, er wollte mehr & anderes unternehmen.
& dann kam Pokemon.
Anscheinend hat ihm dies & die Leute Ablenkung & anderes geboten.
Ab da entzweite es sich zwischen uns.
Ich hab mir Sorgen gemacht. Er hat wirklich exzessiv gespielt.
Ich wollte ihn dazu bewegen, einzusehen, dass das scheiße ist, was er da macht.
Dass das nicht seine Unzufriedenheiten lösen wird.
Es ist vielleicht eine Beschäftigung, aber letzten Endes doch auch nur Ablenkung von anderen Dingen, mit denen dadurch dann die Auseinandersetzung fehlt.
Aber wer bin ich, ihm vorzuschreiben, was der richtige Weg ist?
Was für eine Anmaßung.
Ich denke, zu einer guten Freundschaft gehört es dazu, dass man sich auch mal Kritisches sagt, äußert, wenn man sich Morgen macht.
Aber mehr auch nicht. Letzten Endes entscheidet ja jeder - und das mit Recht- für sich selber.
Das, was es mir so schwer macht, ist glaube eines meiner Grundprobleme (was durch meine Mutter kommt):
Ich hätte ihm so gern gesagt, dass ich ihm alles an Unterstützung & Zeit & Worten & Taten gegeben hätte,
um irgendwelche Dinge in seinem Leben zu be- & verarbeiten, um sich auszusöhnen, schmerzhaftes auszuhalten.
Ich wäre immer & für alles da & an seiner Seite gewesen.
Denn das war er für mich, der Mensch an meiner Seite, der wichtigste Mensch in meinem Leben!
Aber zu diesem Angebot ist es nie ganz (ausgesprochen) gekommen bzw. egt doch, so war es doch egt immer da,
weil ich war ja schon immer so, wie ich bin & vor allem zu ihm.
Ich habe ihm nie was anderes vermittelt, als das ich zu ihm stehe & mit ihm alles aus- & durchhalte (oder? Oder ist es so bei ihm nicht angekommen? Oder braucht/e er was anderes?)
Aber eine Komponente habe ich dabei nicht mit bedacht & eingeplant:
Der Mensch muss es auch wollen.
Er wollte sich mit verschiedenem nicht auseinandersetzen z.B. mit der Beziehung zu seiner Mutter.
& dafür hat er den Preis in Kauf genommen, unsere Freundschaft zu verlieren.
Das ist das, was mich so kränkt.
23.3.19 14:47


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