greenwhite.
kotzen

Ich komme auf Arbeit nicht zurecht.
Es funktioniert auch alles hinten & vorne nicht.
Ich kann nicht mehr Stunden in den Familien haben, aber weniger Zeit vom Arbeitgeber & gleichzeitig auch noch Überstunden abbauen & ein Projekt/Gruppenangebot auf die Beine stellen.
Ich bin überfordert & es funktioniert nicht.
Unser Bereich hat immer wieder zu hören bekommen, dass wir nicht genügend Umsatz machen.
D.h. für mich, entweder ich mache genügend Umsatz oder meine Stelle wird wieder abgesägt.
Ich kann das alles also rein logisch gar nicht schaffen & ich habe ständig Unsicherheiten.
& meine Überstunden kann ich schon gar nicht absetzen.
Darauf bleib ich dann wohl sitzen.
Das Blöde ist, dass ich das alles in mich rein gefressen & einfach nur "gemacht"/"funktioniert" habe,
weil ich das si gewohnt bin,
weil ich mir von Autoritäten die Dinge einfach sagen lasse.
& jetzt bin ich im Arsch.
1.12.18 20:34


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Arbeit

Ich muss es irgendwie schaffen, dass mein Vertrauen in mich wächst.
Ich orientiere mich immer nach außen.
Wenn Ich mich frage, ob ich richtig handle, suche ich die Antwort bei anderen.
Ich gestehe mir keinen eigenen Standpunkt ein, der vielleicht genau so richtig sein könnte.
Früher war mein Standpunkt immer automatisch falsch.
Aber jetzt habe ich Rechte.
Rechte, die davon ausgehen, dass ich für mich richtig liege, dass ich das darf.
Das ist so schwer.
Weil woher sollte die Legitimation dafür kommen?
30.11.18 11:58


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Jedes Mal, wenn L. etwas nettes zu mir sagt oder macht, denke ich: "Das meint sie eh nicht so."
Alles steht in Frage seit K.'s lautlosen Verschwinden.
Das tut mir auch so leid, L. gegenüber, weil es überhaupt nicht fair ist & das weiß ich auch.
Aber ich kann's gerade noch nicht ändern.
Da muss erstmal Gras über die Sache wachsen.
Ich möchte K. Aber genau das gleiche noch sagen, dass es so für mich ist, dass alles von anderen Menschen in Frage steht.
Ich weiß nicht, ob das fair ist.
Ich weiß nicht, ob ich das darf.
Aber für mich fühlt es sich ganz genau so an & das einzige, was doch möglich ist, ist, dass ich mich für mich einsetze. (oder?)
Egal wie schwachsinnig es für andere wirkt..
28.11.18 00:17


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Jedes Mal, wenn L. etwas nettes zu mir sagt oder macht, denke ich: "Das meint sie eh nicht so."
Alles steht in Frage seit K.'s lautlosen Verschwinden.
Das tut mir auch so leid, L. gegenüber, weil es überhaupt nicht fair ist & das weiß ich auch.
Aber ich kann's gerade noch nicht ändern.
Da muss erstmal Gras über die Sache wachsen.
Ich möchte K. Aber genau das gleiche noch sagen, dass es so für mich ist, dass alles von anderen Menschen in Frage steht.
Ich weiß nicht, ob das fair ist.
Ich weiß nicht, ob ich das darf.
Aber für mich fühlt es sich ganz genau so an & das einzige, was doch möglich ist, ist, dass ich mich für mich einsetze. (oder?)
Egal wie schwachsinnig es für andere wirkt..
27.11.18 23:44


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Wem erzählt man wie von seinen Depressionen?
Einerseits würde ich mich gerne mehr mitteilen.
Andererseits weiß ich auch, wie sehr (das eigene Leid) andere einspannen & binden kann.
Ich mein, was soll man auch sagen?
"Hey, die Ereignisse diesen Jahres haben mir so den Boden unter den Füßen weg gezogen, dass ich gelegentlich suizidale Gedanken habe?"
Das ist halt schon hart.
Ich für mich weiß ja, dass ich mir nie was antun, sondern immer vorher Hilfe holen würde.
Es ist halt ein Ausdruck der Überforderung des Gehirns.
Aber Leute, die das nicht kennen (& das sind die meisten meiner Freunde, meine ich), wie soll ich denen das begreiflich machen?
Was sollen die mir auch sagen?
Wenn der Kopf boykottiert, dass sowieso nichts gut genug ist?
Das ist so beschämend einfach alles.
Wie schaffen es bloß andere Menschen klar zu kommen?
26.11.18 18:06


K.

Ich darf mir das mit K. nicht persönlich nehmen.
a) Es gibt bestimmt schlechtere Menschen, als mich - & auch die haben einen Freund/jemanden an ihrer Seite.
b) Habe ich meines Wissens nichts Schlechtes gemacht. Es war alles wie immer zwischen uns.
c) Ja, vielleicht war es eng. Oft habe ich mich gefragt, ob es "zu" eng war.
Aber ich glaube mittlerweile, dass es bei richtig besten Freunden, wenn sie sich bis auf den Grund kennen, wirklich einfach so ist.
(Auch schon während der Freundschaft fiel mir auf, dass ich mehr Redebedarf/Unterstützung in sozialen Sachen in Anspruch genommen habe. Aber ich vermute mal, dass K. dann von anderen Sachen von mir profitiert hat.)
Was mir noch schwer fällt zu begreifen, warum/zu welchen Gunsten K. das fallen gelassen hat.
Wenn der Grund nicht in mir liegt, ist die Frage, worin dann.
Was war/ist ihm wichtiger, als diese Freundschaft, von der ich wirklich behaupten möchte, dass sie ein Geschenk war?
26.11.18 16:02


Spielsucht

Ich glaube tatsächlich, dass K. Spielsüchtig geworden ist (oder zumind. war).
Was mich daran so erschüttert:
Jahrelang war unsere Freundschaft einfach nur wunderbar.
Wiegt das jetzt gar nichts mehr?
Jetzt zählen nur noch die neuen Freunde, das Spielen.
Hat ihn unsere Freundschaft zuvor nicht glücklich gemacht?
Was das gespielt?
Das Schlimme ist, wenn er allein wäre, würde er vielleicht aufwachen.
Aber er trifft sich genau mit den Leuten bzw. hat sich ein Umfeld aufgebaut, was dieses verstärkt.
Ich Frage mich einfach nur, wie er das - das fallen lassen alles alten, was doch gut war (oder?) - rechtfertigt vor sich selber.
Oder war ich nicht gut genug als Freundin?
Jahrelang war Ich das doch?
Warum hört er nicht auf mich?
Warum bin ich ihm nicht mehr wichtig?
Ich habe schon einiges zur Spielsucht gelesen. Das für die Betroffenen die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse im Zentrum steht.
Das verstehe ich auch.
Aber an zweiter Stelle sollte doch die Panik einsetzen, die Menschen zu verlieren, die einem wirklich wichtig sind.
& an dem Punkt verstehe ich es einfach nicht.
War ich ihm nicht wichtig genug? Bin ich nicht gut genug?
Warum ändert er nichts, um unsere Freundschaft zu retten.
Warum ist das so?
26.11.18 15:30


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