greenwhite.
-

Alles läuft gegen mich.
Zumindest habe ich das Gefühl.
Ich nehme mir alles persönlich.
Anschläge auf meine Person haben nichts, was das ganze abdämpft.
Es ist so ermüdend.
& aus Angst vor Kritik äußere ich lieber gar nichts, nehme mich zurück & leide eher still.
S. Los zu lassen ist auch so schwer.
Er ist so ein Arsch manchmal & zu mir so schlimm,
Aber ich hab bei ihm etwas gefühlt, was ich vorher so noch nie und schon gar nicht bei jemandem gefühlt habe.
& das zugunsten von Selbstachtung & Selbstwertschätzung los zu lassen... Schwierig.
Das Bedürfnis geliebt zu werden ist einfach sehr hoch.
Das macht es wirklich so schwer.
Ich kann ihn nicht los lassen.
Ich will, dass er die Dinge so sieht, versteht.
& stattdessen kommen von ihm Beschimpfungen, die seine Seite der Wahrnehmung sind.
Ein schier unlösbares Problem.
Diese Differenz kann ich wirklich nur schwer aushalten.
27.9.17 17:10


Werbung


versagt?

Heute war so ein richtig ätzender Tag.
Eins von den Sachen, an dem ich das meiste knabbere, ist das folgende.
Wir hatten Hilfeplangespräch.
In der Familie läuft es eh schon problematisch, alles schwierig.
& dann sagt die Mutter:
"Mit der neuen Hilfeleisterin kommen wir auch nicht klar. Die übertritt unsere Grenzen & geht ins Private. & die redet die ganze Zeit."
Hat mich das getroffen.
So eine harte Kritik. & ist sie begründet?
Wahrscheinlich nicht, aber ich fühle: Doch!
Ich kann dem nichts entgegen setzen, emotional.
Rational zwar schon, aber in meinem Herzen hab ich versagt.
Keine Widerworte möglich.
Bin ich einfach scheiße?
Wieso passiert das?
26.9.17 21:01


🤒😷🤧

Immer noch krank. Wir das nervt.
Meine Wohnung sieht aus wie sau & ich hab kaum Energie, auch nur irgendwas zu machen.
Außerdem müssen andere Dinge vorher erledigt werden:
Eine Mail von meinem Zweitprüfer beantworten, Unterlagen für die Wohngeldstelle & die Bestätigung der Zulassung für die MA abschicken.
Dann käme eigentlich putzen, Wäsche waschen & aufräumen.
Gleichzeitig würde ich mir gerne noch Sofakissen für mein Palettensofa kaufen.
Alles gleichzeitig wär gut.
Geht aber nicht.
& dann passiert auch noch gleichzeitig so viel, worüber es sich lohnen würde, nachzudenken.
Aber das bleibt voll auf der Strecke.
Würde es ja genau so Kapazitäten ziehen.
Es ist zum kotzen.Ich will eigentlich richtig durchstarten.
Oder zumind. Bis zum nächsten Widerstand & ihn dann überwinden.
Aber momentan kotze ich einfach nur ab & habe keine Energie.
Das nervt so sehr!
Wenn das so lange andauert, hat man einfach voll das Gefühl, grundlegend gar nix zu schaffen...
Dabei müsste ich mich eigentlich entspannen & runter kommen.
Kann ich aber schwer, wenn ich weiß, dass so viel wartet.
Komisch, dass mir das so viel Druck macht.
Dabei hab ich noch so viel Zeit im Leben.
Diese Versagensängste sind so schlimm.
Nicht gut genug, schnell genug, fleißig genug zu sein.
Druck, Druck, Druck,
Der voll von der Realität abweicht & mir keineswegs gut tut.
Er kommt innerlich irgendwie total von oben & ist nur unnütz.
Schade, dass ich ihn noch nicht ganz abstellen kann.
Bei mir vs. Bei anderen sein.
Bei dem, was mir gerade gut tut/was für mich gerade gut ist vs. Bei dem sein, von dem ich denke, was andere von mir erwarten/wollen.
Was hält mich davon ab, bei mir zu sein?
Was macht mir so große Angst oder was hindert mich daran, es einfach mal durchzusetzen?
23.9.17 00:32


Bin ich gestört?

Bei S. Passiert etwas, was mich wirklich beunruhigt, nämlich, dass die Frage erwacht:
Bin ich gestört?
Wenn mein S. Mein Bedürfnis nach Einfühlungsvermögen zurück weist, dann fühle ich mich wirklich so:
Krank & gestört, als hätte ich nicht alle Latten am Zaun.
Ich weiß, dass ich das, was ich von ihm will, nicht erwarten kann.
Es geht aber auch eher um das Prinzipielle: Ob ich das wollen darf.
Es fällt mir nur wirklich schwer, das konkret zu machen.
Darf ich wollen, dass er bei mir ist mit seinen Emotionen?
Oder macht mich das gestört?
14.9.17 23:45


--

Ich mit meiner behinderten Idee von Familie & einer verständnisvollen Mutter.
Es ist so lächerlich!
& trotzdessen, dass mein Kopf das weiß, kann ich sie einfach nicht abschütteln.
11.9.17 17:00


- .

Ich weine seit 20 Minuten fast ohne Pause.
Ich bekomme kaum Luft.
Habe Schnappatmung.
Meine Finger kribbeln & mein ganzer Körper ist angespannt, fühlt sich nach Angst an.
Oder besser:
Fühlt sich in Angst, in Vorbereitung auf die Angst an, dass jede Sekunde eine Panikattacke kommen könnte.
Ich will das einfach nie wieder spüren.
Ich will nie wieder das Gefühl haben, dass mein Körper frei dreht & nie wieder das Gefühl haben zu sterben.
Ob da der Körper stirbt oder die Seele stirbt, wer weiß das schon oder was ändert das schon.
Macht das nicht überhaupt keinen Unterschied?
11.9.17 13:14


-

Warum zweifel ich IMMER an mir selber?
11.9.17 11:13


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter] Gratis bloggen bei
myblog.de