greenwhite.
Erkenntnis

Heute habe ich bei mir etwas festgestellt, wie es zu den Verkrampfungen kommt.
Körperlich, als auch irgendwie seelisch.
In der Regel oder doch zumind. oft gehen körperliche Beschwerden ja auch mit seelischen einher.
Wenn ich mich bedrängt fühle, dann spannt sich alles an.
Von der linken Halsseite bis runter in den Brustkorb & dann tut alles weh.
Seelisch geht damit einher, dass ich mich unsicher fühle, mich nicht abgrenzen kann.
& es tritt das Gefühl ein, dass mir der Boden unter den Füßen fehlt.
Die Berechtigung für meine Handlung oder Sichtweise, die vielleicht auch nur innerlich besteht & nicht mal Ausführung findet.
Innerlich entsteht also eine totale Anspannung, körperlich, die mit fehlender Sicherheit, seelisch, einhergeht.
Äußerlich, also in die Umwelt getragen, passiert folgenden.
Ich erstarre. Mein Gesichtsausdruck, meine Handlungen.
Ich kann mich nicht mehr locker bewegen, nur noch verkrampft.
Mein Gesichtsausdruck erstarrt.
Es sind keine normalen Mimiken mehr möglich.
Kein Lachen. Rein gar nichts.
Kein authentischer Ausdruck ist möglich aufgrund fehlender innerer Authentizität.
Meine Stimme bricht ab.
Ich kann nicht weiter sprechen, als wäre alles normal.
Ich stocke.
Alles ist gedämpft, innen, wie außen.
Ich merke, wie alles schwarz wird, dumpf in mir.
Abgespalten. Ich habe keine Handlungsmöglichkeit mehr.
Kann mein inneres Gleichgewicht nicht finden.
Kann mich nicht finden.
Es ist so krass dieses Gefühl & ich kann es so bewusst wahrnehmen.
Ich merke es ganz klar in diesem Moment.
Mein Kopf & mein Gefühl versuchen auf etwas zurück zu greifen, was nicht da ist in diesem Moment.
& dann entsteht Leere, Panik & Angst.
& die leichte Tendenz, sich aus Angst dem anderen anzupassen, weil da wenigstens etwas ist, dem man sich fügen, nachdem man handeln kann.
Aber das befriedigt das innere Gefühl nicht.
Der Zwist bleibt bestehen.
& nur ich selbst kann ihn für mich lösen.
Indem ich mir Boden unter den Füßen schaffe.
Vielleicht gilt es erst, einen dünnen Untergrund zu bauen.
Aber irgendwann wird es feste Boden.
Ich bin mir ziemlich sicher.
Trotz der ganzen Angst.
Boden.
2.8.17 16:46


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Scham & Beschämung

Oft schäme ich mich für das, was ich bin oder für das, was bei mir los ist.
Selbst für diesen Blog schäme ich mich oft, für das, was ich schreibe & bringe einiges nicht zu virtuellem Papier, weil ich mir denke:
"Mein Gott, wenn das mal eine Person liest, die muss doch denken, du bist verrückt & der negativste Mensch der Welt."
Aber bin ich eigentlich gar nicht.
Ich fühle mich oft gestört wegen der Dinge, die mich beschäftigen oder mit denen ich mich beschäftige.
Als würde was nicht mit mir stimmen.
Ich hab da wie eine innere Schranke, die runter geht, wenn es um die Frage geht, ob ich "normal" bin, wegen all dem, was mich beschäftigt.
Eigentlich schade.
Weil es doch auch einfach nur sein könnte.
Also ich könnte es einfach so als Teil von mir sein lassen, ohne Wertung.
Als Gedanken eben.
Aber das fällt mir schwer, weil die innere Abwertung schnell & hoch ist.
Gerade liege ich auch wieder mit Schmerzen im Bett & denke: 'Postest du das jetzt oder nicht?'
Eigentlich könnte es egal sein, weil es eh keinen interessiert & das ist auch das gute am großen, anonymen Internet.
Aber für mich hat es eine Bedeutung.
Ich zeige mich, gebe Dinge & Teile von mir preis, die ich selbst nicht liebe(n kann) oder es zumind. (noch nicht) zulassen kann.
Diese Erlaubnis kann ich mir auch nur selber geben, aber an der fehlt es momentan noch.
Ich bin dabei sie zu stärken, aber das wird auch noch seine Zeit dauern.
Ich bin wirklich froh, einen so guten Therapeuten zu haben, der mich beim Finden MEINES Weges unterstützt.
Das ist das maximale, was man in diesem Helfersystem wohl finden kann, mehr als ein großes Glück für mich & mehr, als ich je zu hoffen gevagt habe...
Es ist noch so neu & frisch, diese neuen Ansichten, die sich ausbilden, die in Konkurrenz zu den vorherigen gehen & mit diesen "ringen" oder sich doch zumind. um ihre Existenz manifestieren müssen.
Aufregend & anstrengend das alles.
Ich entdecke mich selbst ganz genau, meine Umgebung & die Menschen generell.
Wenn es doch nur schon so wäre, dass alles in mir drin Standhaftigkeit besitzen würde, so wie es sie bräuchte.
26.7.17 21:12


Geschafft!

Endlich hab ich die Arbeit geschafft heute.
Ich bin so knülle heute wegen der Nacht.
Ich hab so schlecht & kaum geschlafen, bin bestimmt erst 2 Uhr nachts eingeschlafen, weil ich mir Gedanken wegen der Arbeit & meiner einen Kollegin gemacht habe.
Jetzt ist der Tag vorbei heute.
& ich bin auch stolz auf mich, weil ich ihr im Team Widerworte gegeben & Dinge nachgefragt habe.
Sie verunsichert mich zwar noch mit ihrer Art, aber es zeigen sich bei mir & ich äußere Ansätze, mir nicht alles gefallen zu lassen.
Das ist super!
In mir regt sich auch ein bisschen der Kampfgeist, neben der Unsicherheit & der Angst.
Das ist fantastisch! Mehr davon!
Auch wenn er vielleicht nicht wankt, aber er ist da! Zumind. schon etwas!
Immerhin!!! Ein erster Schritt!
26.7.17 16:24


+

Ich hatte heute ein unglaublich gutes Gespräch mit T.
Toll!
25.7.17 22:16


-

Trotzdem brodelt in mir noch der Schmerz.
Immer wieder kommt es hoch.
Es ist ein andauernder Kampf.
Ich kann das alles nur los werden, wenn ich es hier los werde.
23.7.17 22:01


+

Wenn ich meinen Tag so strukturiere, wie es mir passt & mir Zeit für (die) Dinge einräume, die mir wichtig sind, hat das so krasse Auswirkungen.
Es fühlt sich dann wie MEIN Leben an.
Selbstbestimmt.
Es fühlt sich an, als wäre das der Weg in die richtige, in meine Richtung.
Es ist noch ein zartes Gefühl, noch nicht vollends, konstant ausgeprägt.
Aber es ist da, hier & da.
& es fühlt sich verdammt gut an.

Oft finde ich gar nicht die richtigen Worte um das zu beschreiben, was in mir drin los ist.
& dann denke ich, ich müsste noch 10.000 Romane schreiben, um das auszudrücken.
Aber das finde ich auch legitim.
Alles, was einem in der Seele liegt, muss raus.
& das darf auch so sein.
23.7.17 17:43


++

Pausen für mich...
Eine so kleine Tat mit einer derart großen/mächtigen Wirkung für mich!
23.7.17 17:28


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