greenwhite.
Warum schlaf ich so scheiße?

Warum schlaf ich nur so grottenschlecht?
Seit Wochen (Monaten, Jahren...) schlafe ich super schlecht & es ist nur minimale Verbesserung in Aussicht.
Selbst gestern, als ich wirklich groggy war, konnte ich nicht einschlafen.
Gut, könnte man sagen, ich bin auch erst halb 1 aufgestanden, aber dafür auch erst halb 3 ins Bett & zwischendurch halb 8 aufgestanden.
Ich war trotzdem den ganzen Tag müde & hatte Kopfschmerzen, weil ich schlecht geschlafen hatte
(& vielleicht am Vortag auf dem Konzert zu wenig getrunken).
Aber trotzdem ging nichts.
Ich lag im Bett & war - vor allem mein Kopf - nicht müde.
Obwohl mich gar nichts schlimmes gequält hat.
Sonst halten mich ja oft schon mal Sorgen & Ängste & damit verbundene Grübeleien wach.
Aber diesmal gab es NICHTS.
Mein Kopf war einfach nicht müde.
Er hat nachgedacht, über Fortschritte, Problemstellungen, Ansichten & die ganze Zeit spielten Kettcar Musik in meinem Kopf
(wobei letzteres bzgl. Des Konzertes nicht verwunderlich ist ).
Aber ich war einfach zu aufgeregt wegen den ganzen Sachen, was hier gerade so passiert, den Veränderungen, dem Weg, den ich gehe.
& dann ließ mich das Hirn nicht schlafen.
Wirklich problematisch, wenn das nicht besser wird.
Ich glaube, in den Momenten habe ich dann einfach die Angst, etwas wieder zu vergessen;
Eine Eingebung, die mich nach vorne bringt oder sonst irgendwas.
Ich bin so akribisch & will so fix voran, dass ich keine Pausen, kein nicht-voran-kommen & kein Gedanken-vergessen dulde.
Ich zermahle mir das Hirn, will immer weiter vorwärts & halte den Moment & den momentanen Zustand nur schlecht aus.
Sind wir wieder beim Thema 'fehlerhaft' sein & ab wann lohnt sich (das) L/l-eben.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass es darum geht, einem Zustand des Idealen nachzujagen
& mich deshalb selbst positive Gedanken immer wieder 'quälen', weil sie mich jagen, voran zukommen.
Anstatt einfach mal zufrieden zu sein, so wie es ist,
Denn es ist wirklich alles andere als schlecht momentan!
Um nicht zu sagen, (fast schon) recht ok. Tendenz aufwärts.
Trotzdem kann ich das viel zu wenig wertschätzen.
5.2.18 15:23


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Mein Weg gerade fühlt sich gut an.
Auch wenn es meinen einen Blogeintrag gerade nicht gespeichert hat, so sind die Gedanken doch in meinem Kopf abgespeichert.
Es gibt wirklich vieles, was sich gerade gut anfühlt.
Das ist total toll.
3.2.18 14:03


Scham

Ich bin ganz schön schambehaftet, was mich selbst betrifft.
Schon wenn ich nicht gut schlafe & dann müde bin, bin ich nicht gut genug in meinem Kopf.
Dann kann ich nicht gut leisten, bin nicht toll genug, habe Fehler.
Kann nicht so empathisch & einfühlsam sein.
Dann bin ich halt einfach nur ich. In müde.
Das reicht nicht.
Zu unperfekt.
Unperfekt, unperfekt, unperfekt.
Selbst hier beim schreiben, mache ich mir Gedanken, ob das "gut genug" ist.
Dabei ist das so Quatsch.
Das ist mein Blog.
Ich muss hier gar nichts & vor niemanden rechtfertigen.
Ich darf mir hier einfach alles von der Seele schreiben, weil's meins ist.
Punkt.
Kann es sein, dass es reicht, wie man ist?
Hm hm.
3.2.18 13:48


+

Heute war eigentlich kein schlechter Tag.
Ich hatte ein gutes Gespräch.
Ich glaube, ich komm wirklich vorwärts.
Ich würd nicht sagen, dass ich jetzt schon mega standhaft bin gegen die Dinge, die mich sonst so/vorher umgehauen haben.
Aber irgendwie ist da schon ein anderes Gefühl da.
Ach, es ist verrückt.
Es ist arsch anstrengend diese ganze Therapie.
Aber endlich bin ich nicht mehr ganz am Boden.
Irgendwie ist da schon (wieder) oder besser endlich wieder ein leichtes Netz.
Ich fall nicht mehr komplett.
Ich werd irgendwie aufgehalten.
Es gibt schon noch Ängste & Panik & Gefühle von Ohnmacht, aber nicht mehr ganz so schlimm.
Schön.
Ich will, dass es noch schnell noch besser wird.
Das wäre schön.
Kack Ungeduld.
3.2.18 00:00


+-

Heute im Hausbesuch hab ich mich über die Übersetzerin geärgert.
Sie hat was in Frage gestellt, was ich gesagt habe & immer wieder eingeworfen, dass sie denkt, dass es anders ist.
Halloooo, komm klar.
Ich bin die Fachkraft & werde dafür bezahlt. Du nicht.
Das hat mich echt genervt, aber es tat gut, mal wieder Ärger zu spüren.
Handeln kann ich ihn trotzdem noch nicht so ganz.
Da feile ich noch an meinen Strategien
29.1.18 12:36


möh.

Das Wetter ist total kacke heute.
Ich hab die ganze Zeit Kopfschmerzen, Verspannungsschmerzen & Schwindel.
Auf der Berg- & Talfahrt nach B. War es am schlimmsten.
Durch die Höhenunterschiede, den dicken Nebelhimmel & die Luft hat es mich richtig gedreht!
Hoffentlich wird es heute noch etwas besser...
Heute Abend gehe ich zu einem Spieleabend.
Da freue ich mich schon total drauf.
Hoffentlich geht es bis dahin etwas besser.
29.1.18 12:31


Hektik

Ich renne mit einem absoluten Stress & Druck durch die Tage.
Besonders die Wochenenden.Ich will möglichst viel & schnell erreichen.
Ich putze in einem Affentempo, versuche mega schnell aufzuräumen, laufe hektisch hin & her, um am Ende:
a) davon total müde & erschöpft zu sein
b) Zeit übrig zu haben, mit der ich gar nichts anfangen kann.
Das ist irre.Ich bin innerlich so getrieben von irgendwelchen, ich weiß nicht, Zielen, die absolut nicht mit meinen eigenen Anliegen übereinstimmen:
mich wohl fühlen, glücklich sein, die Zeit genießen.
Das widerspricht sich alles!
Vorhin habe ich mir schon einmal notiert, dass ich mind. (!) 1 Gang runter schalten sollte!
Das ist vielleicht eine erste gute Erinnerung.
Aber ich glaube, dass Problem liegt tiefer.
Ich habe vorhin mal ein Übungsheft in die Hand genommen, ich glaube zum Thema Entschleunigung, was ich schon mal angefangen hatte zu bearbeiten & da viel mir ein Stichwort direkt in die Augen:
"Machen Sie sich frei von Schuldgefühlen."
Bingo!
Ich bin so angetrieben, weil ich irgendwie Schuldgefühle hab, nicht gut genug zu sein, zu wenig zu leisten etc., wenn ich einfach so lebe, wie ich bin.
Das ist ganz schön verrückt & paradox.
Das ärgert mich.
Als müsste ich irgendwem was beweisen...
Bescheuert.
Dabei ist es doch ausreichend, so zu sein, wie man ist.
Immerhin ist man nicht auf der Welt, um so zu sein, wie einen jemand anders gerne hätte.
Schade, dass das in meiner Familie früher immer so war (& heute sicherlich auch ein ganzes Stück immer noch ist.)
Es ist nicht so leicht, sich davon zu distanzieren & die Hürden zu erkennen & zu überwinden, die einen davon abhalten.
Aber irgendwann schaffe ich das.
27.1.18 12:08


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