greenwhite.
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Es fällt mir schwer, runter zu kommen, den ganzen Salat zu sortieren.
Oft weiß ich gar nicht, wo oben & unten ist, weil ich entweder zu viel fühle oder gar nichts fühle.
& dann ist da oft einfach nur das Gefühl der Angst.
Ich habe Angst vor Enttäuschung, Angst vor Ärger, Angst nicht zu genügen, Angst nicht geliebt zu werden.
Alles steht so oft so leicht auf der Kippe.
Ich muss mich dann selber beruhigen, mir zusprechen, dass sich so schnell etwas nicht ändert, jemand sich von mir wegen einer Kleinigkeit nicht so schnell abwendet.
Aber die Angst ist ungebändigt.
Heute hatte ich mit T. eine für mich irgendwie bahnbrechende Erkenntnis oder besser gewinnende Ansicht.
In Situationen, die mich übermannen & ich mich innerlich nicht mehr handlungsfähig fühle, habe ich eher Angst, den anderen zu verlieren, obwohl ich tendenziell durch Selbstaufgabe eher dazu neige, mich selbst zu formulieren.
T. meinte, dass das ja Hand in Hand geht, weil das Miteinander immer das Selbst & den anderen mit einschließt & daher Gefühle nach innen & nach außen gehen.
Warum habe ich so eine Angst, zu verlieren?
Weil der Verlust dann so groß ist, dass mein Inneres auf ein Nichts zurück fällt?
Zumind. fühlt es sich so an.
Ich sehe den Boden unter den Füßen nicht, obwohl er trotzdem da ist.
Ich muss irgendwie lernen, mich dieses Bodens zu vergewissern.
Aber das hat nie jemand mit mir gemacht.
& niemand aus meiner Familie hat diesen Boden je gesät oder einen Beitrag dazu geleistet (zumind. kaum).
Der Großteil war/ist Eigenarbeit (gemeinsam mit Anderen)!
Mit emotionalen Enttäuschungen oder Verletzungen ist es genauso.
Ich habe das Gefühl, auf ein nichts zurück zufallen, sie nicht auszuhalten, weil da auch nichts drunter gewachsen ist, was diese auffängt, vielleicht als einen Teil einer normalen Beziehung versteht & das eigene Selbst dadurch nicht komplett zerstört.
Aber so fühlt es sich an.
Es ist unaushaltbar, weil es eines der Grundgefühle meiner Kindheit & Jugend war.
Auch hier besteht kein alternatives System, was damit umgehen lässt, was Verletzungen aushält & nicht als komplette Eigenzerstörung definiert.
Eine Verletzung hat früher immer komplette Selbstzerstörung bedeutet, weil da nichts daneben war, auf das ich zurückgreifen konnte, nichts, was mir die Sicherheit gegeben hat, dass ich daneben noch mit meinen Gefühlen existiere & dass mich diese Angriffe nicht ausmachen.
Ein fehlendes Schutzsystem, kein Vertrauen, keine Existenz von einem System, dass mir vergewissert "du musst dir das nicht annehmen", denn ich muss es mir auch nicht annehmen.
Ich sollte nach einer Alternative suchen.
Ich suche mir eine Alternative.
15.8.17 22:11


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scheiß Tag

Heute ist so ein scheiß Tag.
& ich lenke mich ab - mit chatten, wie so oft eigentlich.
Anstatt mal nachzudenken & zu reflektieren, was da gerade passiert.
Aber sich vor den eigenen Gefühlen zu drücken ist manchmal so viel angenehmer, als sie auszuhalten.
Nichtsdestotrotz werde ich mich gleich in's Bett begeben & mich meinen Gedanken (etwas) hingeben.
Ich hab nur auch so Angst, dass mich alles überrollt & ich es nicht handeln kann.
Aber vermutlich ist die Angst mal wieder größer als die Realität.
Aber das ist einfach nur so schwer bis dahin auszuhalten...
15.8.17 21:45


missing.

Ich vermisse, was ich nie bekommen habe & du mir gegeben hast.
So, so, so, so sehr! ...
15.8.17 12:44


wieder kein Schlaf

Ich habe letzte Nacht wieder kaum geschlafen.
Konnte nicht einschlafen, habe über S. gegrübelt, die Arbeit.
Hatte ständig das Gefühl, wach zu sein, aber wusste dann auch nciht mehr, was ich die letzten Minuten gedacht oder gemacht habe.
Von Tiefschlaf war das jedenfalls weit entfernt.
& dann kam die Albträume.
Ich in einem Bürojob & die ganze Zeit am Versagen & nichts half.
& es war einfach nur grauenhaft.
Fuck Unterbewusstsein manchmal.
14.8.17 21:24


mein Leben

Für dich, für mich, für euch?
Das ist doch die Frage.
13.8.17 22:02


<3 :)

Wenn eine deiner Lieblingsbands plötzlich nach 5 Jahren wieder ein Album raus bringt & auf Tour geht...
Ich könnte weinen vor Glück & Freude *.* :} <33 :]
11.8.17 11:24


S.

...die fehlende Hand, die deine nicht hält.
11.8.17 11:00


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