greenwhite.
gehässige Kröte

So, wie jetzt, war es mit meinen Eltern irgendwie schon immer.
Vorhin war eine Freundin von meiner Mutter da (Friseurin) & hat uns die Haare geschnitten.
Ich habe ihr die Länge gezeigt, die weg kann.
& ich bilde mir ein, dass sie viel mehr abgeschnitten hat.
Jetzt ist das Drama groß.
Ich fühl mich so hässlich.
Ich finde, es sieht MEGA scheiße aus. Es gefällt mir gar nicht.
Das ganze Volumen in den Haaren ist es weg. Eine Seite ist auch noch weniger bauschig, als die andere.
Ich also übelst rum geheult.
Meine Mutter nur: "Du hast es ihr aber genauso gezeigt. & ich hatte mich auch noch gewundert."
Aha, schön.
Ich erwarte von einer Friseurin die Kompetenz, dass sie einen Blick dafür hat, was ggf. Zu lang oder kurz ist oder sowas sagt wie: "Das ist ganz schön lang. Dann schneiden wir erstmal etwas weg."
Für meine Mutter zählt nur: "Ich habe meine Freundin extra gefragt & jetzt bist du wieder unzufrieden. Das mach ich nie mehr."
& "du hast es ihr genauso gezeigt. Punkt."
Sie ist einfach so eine gehässige Kröte.
Es geht nur um Recht haben, mehr nicht. & was sie wieder gelitten hat.
Das ich einfach nur mega unglücklich bin, interessiert sie nicht die Bohne. Oder zumind. Wenig.
Sie dreht sich immer nur um sich.
Ich wünschte, sie wäre auch mal mit ihren Gefühlen bei mir.
Aber das kann sie wohl gar nicht.

& dann werd ich mir selber peinlich.
Dann werd ich wieder wie zum kleinen Kind, was um die Aufmerksamkeit & Zuwendung seiner Mutter bettelt. Vergebens.
So war es früher schon immer.
& ich mach mich selber so lächerlich damit, werde ausfallend & bekomme genau den gleichen Ton dann von meinen Eltern zurück.
Ich habe halt immer noch die komische Idee davon, dass die Eltern halt die sein müssten, die geben.
Die älter & reifer sind.
Klar, sind wir jetzt alle 3 erwachsen.
Aber sie sind trotzdem noch die Eltern.
& so sollten sie sich doch eigentlich verhalten.
Oder zumind. HÄTTEN sie es tun müssen...
23.10.17 12:41


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Die Nacht natürlich direkt geträumt, dass alle nur über mich lästern & mich keine mag.
& vor allem hinter meinem Rücken über mich gesprochen & abgekotzt wird, während vorne rum, alle arschkriecherisch sind.
Wunderbar!
Hallo Ängste!
Hallo fehlendes Vertrauen in Menschen!
23.10.17 10:17


nicht gut

Es geht mir nicht gut.
Ich kann mich dem Gefühl nicht erwehren, dass ich meinen Freunden egal bin.
M. & T. Fragen nicht nach, wie es mir geht, wie es mit der Arbeit läuft.
Sie fragen unwichtiges nach, erzählen von sich, reden einfach so.
Ich weiß nicht, was sie von mir erwarten.
Sie sind auch keine ignoranten Menschen, sodass man sagen könnte, sie interessieren & drehen sich nur um sich selbst.
Ich weiß nicht richtig, wie ich das auflösen soll.
Aber es frustriert mich & macht mich unglücklich, wenn ich mit den Menschen, mit denen ich reden will, nicht reden kann über die Dinge, die aktuell & mir wichtig sind.
Es sind irgendwie ganz komische Freundschaften.
Ich weiß nicht richtig, wie es weiter gehen soll.
Ich glaube, sie haben auch einfach prinzipiell wenig Gefühl für andere,
Ich meine damit, den "7. Sinn" oder das Gespür, was oder wo, an welcher Stelle etwas gerade wichtig sein könnte, wenn man darüber spricht.
Für mich eigentlich normal?
Man merkt doch, wenn den Anderen etwas belastet oder wenn man sagt, dass XY für einen schwierig ist.
& dann fragt man nach.
Ganz komische Sache.

Ich weiß, dass es wahrscheinlich/hoffentlich total kack überflüssige Gedanken sind.
Aber es fühlt sich für mich nun mal genau so beschissen an.
22.10.17 22:00


M. & T.

Heute war ich bei M. & T.
Bei ihnen ist es eigentlich immer sehr schön,
Aber ich muss auch aufpassen, dass ich in keine selbst abwertende Meinung wieder rein rutsche.
Durch ihr Baby haben M. & T. Auch einfach ganz andere Themen als ich.
Das ist manchmal schwierig.
Es ist nicht so, dass ich gar nichts von mir erzähle.
Ich bringe mich schon ein.
Die Nachfrager-Typen sind sie eh nicht so.
Aber die wirklich wichtigen Themen klappen selten.
Ich habe vorhin z.B. Versucht, mit M., als wir nur noch alleine waren, über meine Arbeitssachen/-probleme zu sprechen.
Das ging gar nicht.
Sie war zwar auch nebenher mit was am Aufbauen beschäftigt, was gar nicht schlimm war oder ich gar nicht schlimm fand.
Aber über die Arbeit zu reden hat gar nicht geklappt.
Von ihr kam kaum was & dann kam ich unter Druck, weil ich nicht einfach so auf Nachfragen erzählen konnte, sondern halt irgendwie alleine einen Monolog über das Thema basteln musste.
Das war blöd.
& in solchen Situationen passiert es mir halt ganz schnell, dass ich mich selbst & mein Anliegen aufgebe.
Ich habe es so bisschen versucht einzubringen, aber irgendwann waren wir wieder bei Baby-Themen.
Mich frustriert das, aber ich will es nicht als was ganz Schlimmes abtun & mich vor allem nicht selbst dadurch abwerten, mit Ansichten wie:
"Du bist eh jedem scheiß egal. Keiner interessiert sich für dich."
Wahrscheinlich war es halt einfach nicht M.'s Thema, oder sie konnte nichts dazu sagen, oder ihr fiel nichts ein, oder sie konnte es nicht nachvollziehen, oder sie war halt einfach gestresst & müde oder sie hatte halt einfach keinen Bock auf das Thema oder sie hatte halt einfach keine Lust nachzufragen.
Aber bei mir kommt direkt an: "Du bist mir egal & mir ist egal, was mit dir ist."
Das ist schrecklich & ein grausames Gefühl.
Es ärgert mich aber halt auch, dass ich mit ihr oder beiden nicht auch bestimmte Themen besprechen kann, die mir wichtig sind.
Eigentlich ist das scheiße.
Mit Freunden sollte man ja (alles/einiges) besprechen können.
Ich hör ihr oder ihnen ja auch zu.
Das macht mich wütend.
Ich weiß damit dann aber auch nicht umzugehen.
Aber am schlimmsten ist dann das Du-bist-egal-Gefühl.
Das schlägt äußerst massiv ein.
Ich glaube aber, das es gar nicht so unbedingt so ist.
Schwierig.
Wie könnte ich das nur besser lösen?
Andere Menschen können vielleicht einfach konsequent weiter reden, weil sie nicht merken oder ihnen egal ist, wenn vom anderen nichts oder wenig kommt.
Ich kann das halt nicht oder nur schlecht.
Ich kann schlecht egozentrisch sein.
Ich will den anderen ja auch nicht belasten.
& ich habe auch Angst, dass die Beziehung zerbricht, wenn ich mich so egozentrisch für mich einsetze.
Aber das ist eigentlich Quatsch.
Wahrscheinlich würde das nicht passieren & wahrscheinlich würden sie mich dadurch auch noch besser kennenlernen.
Aber ich bestehe ja aus reiner Rücksicht, will keine Anstrengung & zusätzliche Probleme & Belastung machen.
Immer schon unterordnen & anpassen & den Erwartungen entsprechen. Nichts einfordern.
Das tut mir selber nicht gut & macht auch die Beziehung echt problematisch.
Wie könnte ich nur lernen, weiterzugehen, auch wen ich merke, dass es vielleicht dem Anderen nicht 100%ig sein Thema ist?
Ich meine, ich höre ja auch zu bei Sachen, die jemand anderen beschäftigen & bei denen ich vll nicht 100%ig mitreden kann oder die mich selber auch total beschäftigen.
Ich glaube, der Knoten im Kopf ist, dass das unerwünscht ist, dass man die Zuneigung & Aufmerksamkeit des Anderen dann verliert.
Früher ging es ja immer nur um Aufmerksamkeit & Aufmerksamkeit behalten.
& die habe ich von meinen Eltern nur oft erfahren, wenn ich bei ihren Themen geblieben bin & von meinen Anliegen abgewichen bin.
Ich habe nie wirklich erfahren, dass es erlaubt ist, sich selber auch mal einzubringen.
& dass der andere auch mal zuhört, nachfragt, versteht.
Das ist nicht nett. Das ist nervig.
& die Zuwendung geht flöten.
Mein Gott, wie selektiv das ist.
Sowas will ich in Freundschaften eigentlich gar nicht.
Ist M. So eine Freundin?
Ich weiß nicht. Ich dachte, hoffe eigentlich nicht.
Aber warum hört sie mir dann nicht zu & fragt nach
Das deprimiert mich so

Im solchen Momenten vermisse ich S. Dann auch immer wieder richtig...
Der meinem Kopf immer zugehört hat, der mir zumind. Das Gefühl gegeben hat, dass ich mit allem kommen kann (auch wenn daraus oft Katastrophen entstanden sind).
Dann sehne ich mich nach ihm & so eine kindliche Haltung in mir wird sichtbar.
Ich will in seine Arme. Ich will, dass alles gut wird/ist.
Ich will mich unentwegt & rundum geliebt fühlen & ihn jede Sek an meiner Seite haben, damit das Gefühl nicht verschwindet.
& ich will die Verantwortung abgeben & will, dass jemand dafür sorgt & mich schützt, dass ich mich immer sicher & wertvoll fühle.
Das Gefühl fehlt mir echt von früher.
& wenn das Bedürfnis dann auftaucht, will ich, dass jemand für mich einspringt & mir sicherstellt, was mir in dem Moment selber nicht gelingt.
(So entstehen im übrigen Abhängigkeiten, düdüm).
Aber genau so ist es vom Gefühl.
21.10.17 23:47


.

Ich hab so einen Gefühlskladeradatsch seit ich hier bin bei meinen Eltern,
Aber auch schon vor & bei der Fahrt.
Ich vermisse S. Gerade mal wieder voll.
Irgendwie fängt es an, zu verarbeiten.
& es wird auch greifbarer für mich, was mich so an S. Festhalten ließ & warum es mich immer wieder zu ihm zurück "getrieben" hat.
Dazwischen sind zahlreiche schöne Momente; Romantik, Küsse, Magie, Gemeinsamkeiten, Sex.
& einfach das Besondere. Irgendwas im Anderen sehen.
Sich selber sehen. Sich selber verlieren.
& daneben wahnsinnig viel Scheiße.
Verletzungen, Streits, Krach, Kontaktabbrüche, gebrochene Herzen, Herzlosigkeiten.
Es fällt mir schwer, dass mich sein Vorwurf des "kalt seins" wiederum kalt lässt.
Am liebsten hätte ich von ihm nur Wärme & Verständnis.
Aber das scheint wohl nicht möglich zu sein.
Das Puzzle fügt sich langsam.
Auch wenn mir gerade der letzte Punkt noch unklar ist & Fragezeichen aufgibt.
Es bewegt sich etwas.
19.10.17 22:37


+

Zurzeit fühle ich mich gar nicht so schlecht.
Fast schon gut.
So habe ich mich lang nicht mehr gefühlt.
Wann eigentlich?
Das ist schon ewig her.
Ich erinnere mich an L.'s Geburtstagsfeier vor 5 (?), 4 Jahren. Da habe ich mich richtig gut gefühlt. Daran kann ich mich noch erinnern.
Ich war aufgeschlossen, offen, hatte keine Angst (auch vor Menschen) & hab mich so leicht & unbeschwert gefühlt.
Jetzt kommt das Gefühl langsam wieder.
Aber immer wieder passieren noch Dinge, die das Gefühl in Frage ziehen, die Leichtigkeit.
Dinge, Situationen, Menschen, die mir Angst machen, die ich ich nicht einordnen kann, die mich zweifeln lassen.
Aus Angst, dass alles doch wieder einbricht, getrau ich mich kaum, mich damit auseinander zu setzen.
Ich hab einfach Sorge, dass es mir wieder den Boden weg zieht.
Ich will das gute Gefühl behalten.
Aber wahrscheinlich funktioniert das nicht.
Wahrscheinlich muss ich durch alles durch & mich allem stellen, damit es gut wird, damit es sicher wird.
19.10.17 22:28


+

Gestern Abend bin ich seit langem mal wieder ohne eine horrormäßige Angst & Panik eingeschlafen.
Fast schon mit einem Hauch von Frieden.
Ich hatte wirklich fast vergessen, wie sich das anfühlt.
9.10.17 18:32


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