greenwhite.
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Selbst, wenn mir Menschen gerade sagen, dass sie mich mögen, glaube ich es nicht.
Ich kann es einfach nicht glauben!
Heute z.B. bei der Verabschiedung nach der Feier meinte H. zu mir, dass es schön war, mich kennenzulernen.
Ich denke mir: Niemals! Das sagt sie doch nur aus Netiquette und Anstand!
Einer von der Party wollte mit mir schlafen & hat mich so ein bißchen angetatscht, während wir mit H. im Bett lagen.
Ich denke mir nur: Was muss die von mir denken! Die denkt bestimmt, ich bin schäbig oder so. Verständlich! Und zu Recht!Und die anderen mochten mich bestimmt alle auch nicht, weil ich so furchtbar besoffen war & bestimmt habe ich alle genervt & war nur mega peinlich!
Und ich war mega anhänglich & verschmust gestern, habe ständig Li. gedrückt & dann auch Lu., aber die hat da auch mitgemacht & war genau so drauf.
Und wer weiß, was ich vielleicht noch gemacht habe, an was ich mich gar nicht mehr erinnern kann.
Und vielleicht war ich auch allen gegenüber zu aufdringlich & keiner mochte mich & alle waren nur genervt & angewidert von mir & dachten: Was für ne Tussi, die sich ständig in den Mittelpunkt drängeln muss & alle Aufmerksamkeit auf sich braucht!
Das sind meine Gedanken.
Sie sind vernichtend & ruinierend, nichts weiter.
15.1.17 22:09


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😔

Ich fühle mich so unfassbar unsicher.
Ich suche, nach dem richtigen Weg, nach Antworten, nach Liebe, nach mir.
Schon länger & lange. Jetzt gerade wieder so intensiv.
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass mich Menschen einfach so, auch oder gerade, wie ich momentan bin, mögen.
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.
15.1.17 21:34


S.

Ich vermisse ihn, obwohl es zum scheitern verurteilt ist.
Ich vermisse, glaube ich, die Selbstbestätigung & die Nähe, die er mir gibt.
Und ich fürchte mich vor seiner Reaktion, vor Zerstörung.
Was ist bloß los mit mir momentan...
15.1.17 21:21


-+

Die Aussicht auf Entlastung macht mich ganz high.
Ich weiß, dass damit noch ein schwerer Weg verbunden sein wird, aber das Ergebnis, allein die vage Aussicht darauf, nimmt mir so viele Steine vom Herzen & entlöst derart viele Bauchschmerzen.
Das Gefühl traut sich nur noch gar nicht. Verständlich.
Aber diese kleinste minimale Gefühlsregung davon... ein Hoffnungsschimmerschenker.
...
11.1.17 22:37


-

Krass, wie sehr sie mich kaputt gemacht haben.
Krass, was das alles mit mir gemacht hat, was da damals war.
Wahnsinn.
Wahnsinnig beunruhigend.
Vielleicht kann ich das irgendwann mal los lassen, diese Angst und Panik.
Ein friedvoller Gedanke.
Irgendwann vielleicht mal, mit entspannter Gewissheit.
Und dann Frieden mit mir selber findend.
11.1.17 22:25


hm

Ich muss es mir ja nicht selber Morgen unnötig schwer machen.
Ich kann mir überlegen, wann ich es meiner Anleiterin sagen will & was genau.
Ich muss mir ja nicht selber das Genick brechen.
Ich kann danach ja auch einen Zeitpunkt wählen, wo ich vielleicht alleine bin & Ruhe habe, falls ich ggf. weinen muss oder ähnliches.
Was mich ärgert: Ich weiß, dass das Gefühl nur eins von früher ist & mir heute egt nichts mehr passieren kann.
Aber es ist trotzdem alles so real & dann wieder doch nicht.
& die Befürchtungen dann doch wieder.
Es ist hart. Aber ich kann's vielleicht schaffen, zu überwinden.
Oh bitte.
Hoffentlich.
11.1.17 22:20


- Versuch

Morgen will ich versuchen meiner Anleiterin mitzuteilen, dass ich kündigen will.
In erster Linie werde ich wohl darüber reden, dass ich glaube, dass ich es nicht schaffen werde, also die Arbeit.
Und das mir die Verantwortung zu viel ist und ich oft das Gefühl habe, überhaupt nicht zu wissen, was ich tue & dass ich mit diesem Stresskreislauf nicht klar komme & vll auch nicht schaffe, mich zu distanzieren.
Ich habe eine Horrorangst vor dem Gespräch.
A) werde ich enttäuschen
B) habe ich keine Ahnung, wie es verlaufen wird, wie viel ich sagen kann, ob sie Verständnis hat oder ganz kalt reagiert.
Ich habe so eine Angst davor, vor der Unberechenbarkeit, aber vor allem auch der Kälte,
dass mich das zerstört, was sie sagt oder zumind. für den Moment umhaut.
Die Worte meiner Eltern haben mich früher auch oft zerstört, mir den Boden unter den Füßen weg gezogen.
Ich habe so eine Angst vor diesem unfassbaren Gefühl, weil ich nicht urteilen kann, was rechtens ist.
Ich bin in der Vergangenheit & den Gefühlen von früher gefangen.
Ich bin ihnen ausgesetzt - momentan.
Aber vll geht es weiter.
Das Morgen wird eine Riesenüberwindung.
Die Angst schürt mir schon jetzt den Atem.
Aber ich kann nichts weiter tun, als zu beten, dass zu überstehen, möglichst ohne Panikanfall oder Heulkrampf.
Vor einem Panikanfall habe ich Angst.
Ich will nicht, dass sie oder irgendjemand sieht, wie schlecht es mir wirklich geht.
Warum eigentlich nicht?
Vll weil ich Angst habe, dass es jemand ausnutzen könnte, mich noch mehr fertig zu machen.
Ich gebe zu, das ist unwahrscheinlich, zumal ich ja Morgen die Gedanken in meinem Kopf offen tue.
Aber ich habe Angst, vor so einem Moment der totalen Zerstörung, wie es sich für mich dann zumind. anfühlen könnte.
Wobei, wer kann mich schon zerstören.
Meine Eltern vielleicht gefühlt früher.
Aber heute nicht mehr.
Ich glaube, früher haben sie es auch getan.
Mit ihren Biegungen & Zerbrechungen.
Sie haben mir ein bisschen die Seele geraubt, die Natürlichkeit meiner Selbst mit ihren Vorgaben, Einschränkungen, Begrenzungen.
Aber heute geht das nicht mehr.
Nur das Gefühl ist noch da.
Ohje. Ich befürchte, dass mich das irgendwann zur Verarbeitung nochmal einen extremen Angstanfall kosten wird.
Ich kann's schon richtig spüren. Klasse.
11.1.17 22:12


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